Samstag, 5. Dezember 2009

ein Blick, eine Meinung, ein Lied.

Die Weihnachtszeit hat begonnen, der zweite Advent steht vor der Tür und die Werbeaktionen für Weihnachtsprodukte laufen bereits seit zwei Monaten.


Wenn ich meinen eigenen Blogeintrag zitieren darf, welcher im Dezember 2007 verfasst wurde:

Und bald steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. Wie ich dies hasse. Alle müssen Geschenke kaufen, weil es ein "Fest der Bescherung" sein sollte, als ahme man die Heiligen Drei Könige aus der Bibel nach. Warum? Heutzutage ist es eine reine Vermarktung eines Festes, welches einen eigentlich zum Nachdenken bringen sollte, nicht zur Geschenke-Party. Nun ja, das ist unsere Menschheit. Kleiner Verstand, welcher irgendwo verkümmert und seine Umwelt selber zerstört...
Wohl oder über, so müssen wir mit uns auskommen und leben, da der Mensch selber seinen zur Gewohnheit gewordenen Standard nicht missen möchte.

Klar ist es so, dass auch ich lieber konsumiere anstatt gebe. Auch ich, auch du und alle anderen sind Teile dieser Menschheit; schämen sollten wir uns!


Immer noch sehr zutreffend, finde ich.

Doch nicht jeder sieht das so. Dass verschiedene Meinungen in einer Gruppe vorhanden sind, ist klar. Auch klar ist, dass jeder einzelne eine eigene Meinung hat (oder haben sollte). Doch diese zu vertreten, ist eine Sache für sich:
Zum einen soll man seine eigene Meinung immer vertreten können, aber nie jemandem das Gefühl geben, dass nur diese Meinung die einzig Richtige sei. Eine kleine Diskussion diese Woche hat mir wiederum einmal mehr bestätigt, dass eine Meinungsverschiedenheit zwar ok ist, aber darüber zu diskutieren nur Nerven kostet und nichts bringt.

Jemand, welcher dies vielleicht auch lesen wird, hat genau das nachfolgende Vid auf Facebook veröffentlicht. Die Sängerin, Anja Franziska Plaschg, geboren in Österreich, versucht, ihre Vergangenheit auf eine Art zu verarbeiten, wie sie nicht jeder kann. Die als Wunderkind bezeichnete Plöschg, welche zwei Studiums abbrach und nach einigen Konzerten bereits als grosser Hoffnungsträger galt, hat bereits ein Theaterstück interpretiert und hat zu Beginn des Jahres 2009 das erste vollständige Album "Lovetune For Vacuum" veröffentlicht.
In den Liedern verarbeitet sie die Kindheit, welche sie auf einem Schweinemastbetrieb in Gnas (AT) verbrachte.
Ihre Konzerte sind mysteriös, dunkel und voller Emotionen, schon fast unheimlich. Überzeugt euch selber:

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